GRÜNE vermuten auch rostige Fässer am AKW Krümmel

Nord / Hamburg. Die Fraktion der GRÜNEN in der Bürgerschaft befürchtet nach den Funden in Brunsbüttel (wir berichteten) jetzt auch marode Fässer in Krümmel und kritisierten Vattenfall: „Angesichts zahlloser Pannen und Zwischenfälle steht die Kompetenz und Zuverlässigkeit von Vattenfall als Betreiber von Atomanlagen schon lange in Frage”., so der GRÜNEN-Fraktionsvorsitzende Jens Kerstan (MdHB). “as jetzt über die Fahrlässigkeit des Konzerns im Umgang mit dem eigenen Atommüll bekannt werde, “ist schon beinahe kriminell”, so der Bürgerschaftsabgegeordnete. Im Keller unter dem AKW Brunsbüttel herrschten “katastrophale Zustände”. Was die Sache noch schlimmer mache: “Nach eigener Aussage wussten die Verantwortlichen, dass die verwendeten Atommüll-Fässer für eine langfristige Lagerung ungeeignet sind. Trotzdem hat Vattenfall erst unter dem Druck der Kieler Atomaufsicht im eigenen Müllkeller nachgeschaut”, weiß Kerstan zu berichten.

Die GRÜNEN vermuten jetzt entsprechende Zustände auch im baugleichen Keller des stillgelegten AKW Krümmel an der Hamburger Stadtgrenze. Die Pannenstatistik von Krümmel sei ellenlang. Es gäbe keinen Anlass anzunehmen, dass die Verhältnisse dort besser seien als in Brunsbüttel. “Der Hamburger Senat muss sich und der Öffentlichkeit jetzt umgehend Klarheit darüber verschaffen, in welchem Zustand sich der Vattenfall-Atommüll in Krümmel befindet”, so die Forderung.

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