Altona / Lurup. Am Donnerstagabend ist bei einem Verkehrsunfall eine 58-jährige Radfahrerin lebensgefährlich, ein 33-jähriger Motorrollerfahrer schwer und sein Junge (9) leicht verletzt worden, berichtete die Polizei. Der Verkehrsunfalldienst West hat die Ermittlungen übernommen – Sachverständige kümmern sich um die Analyse der Unfallursache.

Die Schilderung: Der 33-Jährige befuhr mit seinem dreirädrigen Motorroller Piaggio den Rugenbarg auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Elbgaustraße. Die Radfahrerin (58) fuhr auf dem linken Radweg des Rugenbargs in gleiche Richtung und wechselte in Höhe der Hausnummer 242 schräg fahrend auf die rechte Fahrbahnseite des Rugenbargs. Dabei achtete sie nach Polizeiangaben nicht auf den fließenden Verkehr. Der Motorroller stieß in die rechte Seite der Radfahrerin. Durch die Kollision wurde die 58-Jährige von ihrem Rad geworfen und kam nach ca. acht Metern auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Rollerfahrer und sein Sozius kamen nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzten. Die Radfahrerin wurde nach der notärztlichen Versorgung mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 33-Jährige zog sich bei dem Sturz Gesichts- und Handverletzungen zu, sein Sohn (9) erlitt Prellungen. Beide wurden ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Verkehrsermittler zogen zur Rekonstruktion des Unfallherganges noch einen Sachverständigen hinzu. Die Unfallstelle war zwischen Flurstraße und Kressenweg bis in den späten Abend gesperrt.

Unfallzeit: 04.09.2014, 19:30 Uhr
Unfallort: Hamburg-Lurup, Rugenbarg

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