Ansicht von Oben / Bild: Bargheer Stiftung - Visualisierung: ORP Architekten

Altona / Groß Flottbek / Nienstedten. In einem Interessenbekundungsverfahren der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hatte die Bargheerstiftung den Zuschlag bekommen, in den Gebäuden der ehemaligen Gartenbauabteilung am Hochrad 75 ein Museum einzurichten. Aus unterschiedlichen Gründen hatte sich die Umsetzung der Maßnahme verzögert. Der Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport sowie die Bezirksversammlung haben sich mehrfach mit der Thematik befasst. Nach dem Ausstieg der Reemtsma-Stiftung soll nun bis Mitte September ein größerer anderer Partner gefunden werden.

Eine Baugenehmigung für das Projekt liegt seit Juni 2014 vor. Dies hatten die Organisatoren rund um den Bargheer-Vertrauten Dirk Justus bei einem Besuch im Grünausschuss der Bezirksversammlung beantragt, um in konkretere Verhandlungen eintreten zu können.

Die vorliegende detaillierte Kostenschätzung von Architekten hätten nach Prüfung von Faktoren, wie endgültiger Fassadengestaltung, Brandschutzkonzept und weitere Bauauflagen sowie allgemeinen Kostensteigerungen im Baugewerbe ein Gesamtbudget von 2,9 Mio. Euro brutto errechnet, so die Stiftung.

Ihr stünden an Barmitteln und Festzusagen zur Zeit rund 0,75 Mio. Euro zur Verfügung, so dass ein Finanzierungsbedarf von rund 2 Mio. Euro bestehe. Ein aussichtsreicher Antrag sei bei einer großen Kulturstiftung gestellt, teilte die Stiftung mit. Am 12. September soll nach Informationen von ALTONA.INFO hierüber entscheiden werden. Das Bezirksamt schlug noch eine differenzierte Umnutzung von Gebäude und Gewächshaus vor. Bis Ende des Jahres soll die Frist für das abschließende Finanzierungskonzept laufen. Dann könnte es heißen: Weg frei für den Bau des Bargheer-Museums, dem dritten Ausstellungsort im Jenischpark.

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