Jährliches Bergfest mit langer Tafel mitten im Zentrum von Worpswede. Foto: NDR / Juschka Weiß

Norden. Der NDR zeigt am Freitag, 12. September 2014 gegen 20.15 Uhr eine Reportage über das Künstlerdorf Worpswede im NDR Fernsehen. Das kleine Dorf, im niedersächsischen Teufelsmoor gelegen, zehre noch immer von seinem großen Ruf als einstige Künstlerkolonie, so die Ankündigung.

Die Geschichte wird so erzählt: 125 Jahre ist es her, dass sich drei junge deutsche Maler in die einsame Siedlung der Torfbauern verliebten und dort ihre Utopie vom naturnahen Leben und Arbeiten in der Gemeinschaft verwirklichen wollte. Die Utopie scheiterte, aber sie hat das Dorf bis heute geprägt: Worpswede wurde zur Anlaufstätte für Künstler und Kreative, für Aussteiger und Sinnsuchende, so der NDR in der Programmankündigung.

Heute leben etwa 150 Künstler dort und arbeiten in dem Dorf mit etwa 5.000 Einwohnern. Ateliers und Werkstätten, Museen und Galerien prägen das Ortsbild und locken nach wie vor zahlreiche Touristen an. Worpswede sei aber nicht nur ein Künstlerdorf: Der Ort hätte eine magische Anziehungskraft auf Menschen, die alternative Lebens- und Arbeitsformen suchen.

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