Hamburg. Die FHH will bei der Elektromobilität weiter ausbauen und hat einen Masterplan zum Aufbau öffentlich zugänglicher Ladestationen für Elektroautos beschlossen. Damit soll erstmals ein zentrales Planungs- und Umsetzungsinstrument für den bedarfsgerechten Ausbau der Elektromobilität in Hamburg geschaffen werden.

Das Angebot der für jedermann nutzbaren Ladeplätze soll vervierfacht werden. Ziel sei es, bis Mitte 2016 im Hamburger Stadtgebiet die bisherigen Ladeplätze auf 592 aufzustocken, darunter an 70 Standorten mit leistungsstarkem Gleichstrom(DC)-Schnellladen. Eine Ladestation befindet sich etwa hinter dem Altonaer Rathaus.

Hierzu würden insgesamt rund 4,7 Mio. Euro Bundes- und Landesmittel bereitgestellt. Die städtische Stromnetz Hamburg GmbH – nach dem Kauf auf wieder zu 100 Prozent in der Hand der Stadt – soll Sorge dafür tragen. Die Ladeinfrastruktur auf privat-gewerblichen, aber öffentlich zugänglichen Flächen könne künftig öffentlich gefördert werden und Bezahlung soll künftig auch über eine Smart-Phone-App möglich sein, die auch Verfügbarkeiten zeigt.

Der erleichterte Zugang soll Anfang 2015 durch das ein Inkrafttreten einer bundesweiten Rechtsänderung zur sanktionsbewehrten Freihaltung der Ladeplätze unterstützt werden. Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Für heutige und künftige Nutzer von Elektroautos ist dies ein wichtiges Signal, dass es sich lohnt, auf einen umweltverträglichen Elektro-Antrieb umzusteigen.“

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