Altona / Nienstedten. Wer schon einmal probiert hat, neben dem Louis C. Jacob mit Kinderwagen oder Rollator zum Elbufer zu gelangen, der darf sich jetzt etwas freuen. Die Terrassen am Augustenburger Park, auch „Nienstedtener Ausguck“ genannt, werden derzeit von der Abteilung Stadtgrün im Bezirksamt Altona überarbeitet. Der Zugangsbereich an der Elbchaussee soll barrierefrei werden. Runter an die Elbe geht es jedoch weiter über Treppen. Die Planung werde auch mit dem Verein „Erhaltet Flottbek e.V.“ abgestimmt, der zuvor Geld für die Erneuerung gesammelt hatte.

So sah der historische Park  früher aus - Ansicht / Darstellung: BA Altona
So sah der historische Park früher aus – Ansicht / Darstellung: BA Altona

Etwa 4.000 Euro wurden dem Amt von der Initiative nach Angaben in Aussicht gestellt und im September werde nun noch mit der Maßnahme begonnen, so das Bezirksamt Altona. Der „Augustenburger Park“ befindet sich auf dem „Hohen Elbufer“ zwischen dem Hotel Louis C. Jakob als westlicher Grenze und dem östlich angrenzenden Privatgrundstück an der Elbchaussee trägt den Namen nach der Ehefrau des letzten deutschen Kaisers Auguste Viktoria.

Die Familie von Auguste Viktoria hatte das Grundstück mit Gebäude nördlich der heutigen Elbchaussee zusammen mit der wasserseitigen Fläche am „Hohen Elbufer“ im 19. Jahrhundert erworben. Auguste Viktoria wurde dafür bekannt, dass sie entgegen der Weisung ihrer Familie auf der heutigen Parkfläche mit den Kindern der bürgerlichen Familien aus der Umgebung spielte, heißt es. Jetzt soll der Platz öffentlicher werden. Der so genannte „Nienstedtener Ausguck“ im westlichen Teil des Parks wird nun entsprechend der Beschlusslage in der Bezirksversammlung Altona demnächst barrierefrei hergerichtet.

BarrierefreiheitMassnahmenuebersichtJacobsterrassen
Eine Maßnahmenübersicht – Darstellung BA Altona

 

KOMMENTAR / LESERBRIEF

Antwort hinterlassen