Wer geblitzt wurde ist…

Mit einer großen Ankündigungs-PR startete die Polizei bundesweit und auch in Hamburg vor Wochen den „24-Stunden-Blitzmarathon“. Bürgerinnen und Bürger sollten zuvor Hinweise geben, an welchen Orten sie selbst regelmäßig Verstöße feststellen. Die Straßenverkehrsbehörden koordinierten die Aktion, Mitarbeiter stellten sich an etlichen Orten in Hamburg auf. TV- und Radiosender berichteten, im Internet kursierten Listen, die Presselawine rollte. Am Donnerstag war es dann soweit.

Kurzum: Der aufgeklärte Bürger hatte in jedem Fall Zugang zu der Information und war allerbestens gewarnt. Wer heute geblitzt wurde, gehört wohl nicht zu den Leuten, die sich informieren. Fest steht: Wer auf dem Ökopapier unserer Behörden in den nächsten Tagen ein schönes Erinnerungsfoto vom 18. September mit Fußnote „bitte zahlen“ erhält, der hat es einfach nicht anders verdient… schön doof.

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