Altona-Altstadt. „Wir gehen mit einem neuen Namen in die Zukunft“, so der Vorstand Klaus-Peter Sydow. Aus ECA (Einkaufs-City-Altona) wurde jetzt IGB (Interessensgemeinschaft Große Bergstraße). Auch ein neuer Vorstand wurde anlässlich der Mitgliederversammlung in den Räumen von Ikea Altona gewählt. Neben Sydow (Reisebüro) sind Dierking (Einhorn-Apotheke), Nürnberg (Kieser-Training) und Rohde (Marose) gewählt.

Seit Jahren hält sich die Mitgliederzahl nach eigenen Angaben bei etwa 40 Geschäften. Mit dabei ist Ikea, die mit GF Christian Mollerus im Beirat vertreten sind. Im Mittelpunkt stand neben der Umbenennung und den Vorstandswahlen auch die Vorstellung von neuen Gestaltungsrichtlinien für die Werbung. „Das Herz von Altona“ wurde offenbar von dem Sanierungsträger Steg im Auftrag entwickelt und wird nun auch für die IGB entsprechend verwendet. Das Herz, ähnelt einem Juwel, wurde für verschiedene Zwecke adaptiert, wie ein Gestalter geklärte. Gemeinsame Einkaufstüten für alle Geschäfte sollte es geben, regte ein Vertreter der Steg an.

Neben einigen Kommunikationsmaßnahmen soll es in diesem Jahr – trotz weiterer Baustelle Bergspitze und Goetheplatz – wieder einen Weihnachtsmarkt (Motto: Skandinavien) in der Großen Bergstraße geben. Beraten wurde auch über das  Bewohnerparken, das in seiner jetzigen Form vom Unternehmerverband abgelehnt werde, so Sydow. Ikea-GF Mollerus berichtete von seinem nicht-ausgelasteten Parkhaus. Lediglich zehn Prozent der Käufer (Anm. d. R. sicher Einzelpersonen gemeint) kämen derzeit mit dem PKW. Man prognostiziert Werte von 10-20% im Durchschnitt und bleibe damit weit unter der eigenen Prognose, so der Ikea-Vertreter. Mitarbeiter aus dem Wirtschaftsdezernat des Bezirksamtes Altona monierten die nachhaltige Entwicklung der Bergstraße. Auch negative Folgen der Aufwertung, etwa Kündigungen einzelner Ladengeschäfte, seien dem Bezirksamt bekannt.

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