Demos zur Lage in Syrien und Irak – Kazim Abaci (MdHB) appelliert an Gemeinden

Die Demonstration ist ausgefallen.

Hamburg. Angesichts von Ausschreitungen nach Demonstrationen zur Lage in Syrien und im Nord-Irak am Dienstagabend, hat die SPD-Fraktion zur Besonnenheit aufgerufen. Am Vortag war es nach zwei friedlichen Demonstrationen zu Gewaltausbrüchen und teils schweren Verletzungen im Laufe des Abends gekommen, als eine Gruppe Kurden und salafistisch geprägte Personen aufeinandertrafen.

„Wir haben Verständnis dafür, dass die Menschen auch hier in Hamburg auf die Straße gehen, um auf die dramatische Lage in Syrien und im Nord-Irak aufmerksam zu machen. Wir verstehen die Verzweiflung und Hilflosigkeit der Kurdinnen und Kurden angesichts der schrecklichen Nachrichten aus der Region. Aber klar ist: Die Demonstrationen hier bei uns müssen friedlich ablaufen. Wir dulden und tolerieren keine Gewalt. Wir appellieren deshalb auch an die Verantwortlichen der kurdischen und muslimischen Gemeinden, sich in ihren Reihen dafür entsprechend einzusetzen. Klar ist, wir werden mit allen rechtlichen Mitteln gegen Salafisten in Hamburg vorgehen“, so der Altonaer Bürgerschaftsabgeordnete Kazim Abaci, Fachsprecher Integration der SPD-Fraktion.

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