Uwe-Seeler-Preis 2014 für FTSV Komet Blankenese und Harburger Turnerbund

Archivbild - Uwe Seeler

Hamburg / Altona / Blankenese. Für „vorbildliche Nachwuchsarbeit im Fußball“ haben die Vereine Harburger Turnerbund und FTSV Komet Blankenese den Uwe-Seeler-Preis 2014 erhalten, teilte der Hamburger Fußballverband mit. Im Rahmen eines Empfangs hat diesen der Senat verliehen.

Bereits zum 28. Mal wurden damit im Hamburger Fußball-Verband organisierte Vereine gewürdigt, die sich um den Jugendfußball im Bereich des Breiten- und Leistungssports besonders verdient gemacht hätte, so die Mitteilung. Sportsenator Michael Neumann übergab den mit 10.000 Euro dotierten Preis gemeinsam mit Hamburgs Ehrenbürger Uwe Seeler und dem Präsidenten des Hamburger Fußball-Verbands (HFV) Dirk Fischer im Bürgermeistersaal des Rathauses. Beide Vereine erhalten 5.000 Euro.

Die Preisträger engagierten sich im Nachwuchsbereich in besonderem Maße. Neben zahlreichen Juniorenteams in sämtlichen Altersklassen zeichneten sich die Vereine für einen besonderen Einsatz im Mädchen-Fußballs aus. Mit jeweils sieben Mädchenmannschaften von den F- bis zu den B-Junioren im Spielbetrieb des Hamburger Fußball-Verbands können die Vereine auf einen beachtlichen und zum Teil bereits sehr erfolgreichen Pool an Nachwuchsspielerinnen blicken.

Die Harburger fielen insbesondere durch eine vorbildliche Inklusionsarbeit auf. Menschen mit geistigem und/oder körperlichem Handicap fänden hier die Möglichkeit, den Fußball mit Menschen ohne Handicap in jeder Altersklasse zu erleben. Ein “Highlight” in Blankenese sei der seit mittlerweile zehn Jahren zu Pfingsten veranstaltete “ELBE-Cup”. Zu diesem Turnier für Nachwuchsmannschaften aller Jahrgänge kämen jedes Jahr rund 2.000 junge Fußballer auf dem Sportplatz Dockenhuden zusammen

HSV-Urgestein und Ehrenbürger Uwe Seeler: „Der Beitrag, den die Vereine tagtäglich mit ihrer Nachwuchsarbeit für unsere Gesellschaft leisten, ist mit Worten gar nicht ausreichend zu würdigen. Ich kann beiden Preisträgern nur meine größte Anerkennung ausdrücken und gratuliere zum diesjährigen Gewinn des Preises.“

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