Hamburg / Altona / Altona-Nord. Hier hat ein Eigentümer mal anders investiert und eine erstaulich bunte Häuserfassade nach dem Entwurf einer Hamburger Künstlerin gestalten lassen. In der sonst grauen Umgebung der Stresemannstraße sind die beiden Häuser 218/220 nun zu bestaunen.

Die Gestaltung wurde nach Vorlagen der Künstlerin Eva Jürgensen umgesetzt, die selbst seit Mitte September Hand an das 30 x 5 Meter größe Wandbild anlegte. „Was wird von der Umgebung akzeptiert und respektiert?“, sei eine der Grundfragen gewesen, zumal es immer wieder Graffiti an der Stelle gegegeben hätte, berichtet Jürgensen im Gespräch mit ALTONA.INFO. Nun gibt es abstrakt gemalte Motive mit Hafen, Dom, Fernsehturm und der Silhouette von Hamburg.

Wir befragten auch auch noch das Bezirksamt Altona hinsichtlich gültiger Vorschriften zur Fassadenbemalung. Gemäß Hamburger Bauordnung (Anlage 2 Punkt 15.7 der HBauO) bedürfen Außenwandanstriche keiner Genehmigung. Sie gelten als sogenannte „verfahrensfreie Vorhaben“ (nach § 60 HBauO) die weder einer Genehmigung noch einer Zustimmung bedürfen. Wenn Eigentümer Anträge, etwa bei Fassadendämmung in besonderen Fällen stellen oder sich Objekte im Bereich von städtebaulichen Erhaltungs- oder Gestaltungsordnungen befänden, könne das Amt theoretisch Auflagen machen, heißt es auf Anfrage.

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