"Pagensand-Süd" - das 80 Jahre 8m-Türmchen kann seinen Altersruhesitz mit Elbblick in Altona beziehen. Foto: Museumshafen Oevelgönne

Hamburg / Altona. Der Museumshafen Oevelgönne möchte eine Landmarke setzen und einen Leuchtturm nach Hamburg holen. Seit einiger Zeit bemühen sich die Mitglieder vom Museumshafen Oevelgönne im Rahmen des Projekts  „Schöne Schiffe brauchen ein schönes Zuhause“ um die Übernahme eines historischen Leuchtturms zur weiteren Gestaltung ihrer 1977 eröffneten Hafenanlage.

“Mit der möglichen Übernahme des historischen Elbeleuchtfeuers „Pagensand-Süd“ würde ein weiteres, besonders schönes Exponat vor der Verschrottung bewahrt werden und die Sammlung des Museumshafens Oevelgönne ergänzen“, so Projektinititator Dr. Rainer Thönnessen vom Verein. 80 Jahre nach der Inbetriebnahme des Turms als Orientierungsfeuer im November 1934 auf der Elbinsel Pagensand, sei mit einer Zuwendung von 10.000 Euro aus dem ‘Zweckertrag des LotterieSparens durch die Hamburger Sparkasse’ nun die Rettung des kleinen 8m-Turms ein Stück in greifbare Nähe gerückt.

Gespräche seien zuvor erfolgreich mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg, in deren Zuständigkeit die Leuchtfeuer an der Elbe fallen, gelaufen. Bis zur anstehenden Ausmusterung und Ersatz leuchte Pagensand-Süd noch an Ort und Stelle. Die Vereinsmitglieder bereiten die Abholung des Turms von seinem bisherigen Standort in Eigenarbeit mit ihrem Museumsschwimmkran HHLA I vor, ohne dass dabei nennenswerte Transportkosten entstünden. Für die Aufstellung des Turms in Oevelgönne sucht der Verein allerdings noch Unterstützung von einem Bauunternehmen, das nach Möglichkeit mit einer Spende bei der Erstellung eines neuen Betonfundaments behilflich sein könnte. Mögliche Unterstützer sollen sich direkt bei Geschäftsführer Bjørn Nicolaisen melden: 040 41 91 27 61 oder info@museumshafen-oevelgoenne.de

Zu den weiteren Bauplänen – einem Haus auf dem Ponton (wir berichteten) – gab es zwischenzeitlich Abstimmungsgespräche mit der HPA, berichtet Nicolaisen auf Anfrage von ALTONA.INFO. Hier wird wohl aber noch etwas Wasser die Elbe runterfließen. Die Pläne hierzu verfolge man weiter und arbeite an einer Konkretisierung, berichtet der Museumshafen.

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