Bürgerschaftswahl 2015: Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerber – Infos zur Briefwahl

Hamburg. Für die Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015 können Hamburgs Wählerinnen und Wähler, erstmalig auch Jugendliche ab 16 Jahren, jetzt schon Briefwahl beantragen. Der Landeswahlausschuss gab zudem auch bekannt, welche Parteien und Wählergemeinschaften zugelassen sind.

Unter der Adresse www.hamburg.de/briefwahl ist ein Formular für die Briefwahl bereits erreichbar. „Briefwahl wird immer wichtiger. Ab sofort kann sie im Internet mit noch geringerem Aufwand schnell und einfach beantragt werden“, betonte Landeswahlleiter Willi Beiß. Die beantragten Briefwahlunterlagen erhalte jeder Wahlberechtigte in der Zeit vom 12. bis zum 24. Januar 2015 seine Wahlbenachrichtigung mit einem vorausgefüllten Briefwahlantrag. Auch durch diese Übersendung an die vorgedruckte Adresse könne dann ohne großen Aufwand Briefwahl beantragt werden.

Der Landeswahlausschuss hat zudem beschlossen, sechs neue Vereinigungen als Partei oder Wählervereinigung anzuerkennen und damit für die Bürgerschaftswahl am 15. Februar 2015 zuzulassen. Hinzu kommen elf Parteien und Wählervereinigungen, die bereits in Landtagen oder im Bundestag vertreten sind, die kein Zulassungsverfahren durchlaufen müssten. Insgesamt 17 Parteien bzw. Wählergemeinschaften und fünf Einzelpersonen treten damit zur Wahl des Hamburgischen Landesparlamentes 2015 an.

Alle zugelassenen Parteien und Wählervereinigungen müssten noch ihre Wahlvorschläge mit den Listen ihrer Kandidierenden für die Landeslisten bei dem Landeswahlleiter und für die Wahlkreislisten bei der jeweiligen Bezirkswahlleitung einreichen. Am 19. Dezember 2014 entscheiden der Landeswahlausschuss und die Bezirkswahlausschüsse final, welche Parteien und Wählervereinigungen mit welchen Kandidatinnen und Kandidaten sowie welche Einzelpersonen auf die jeweiligen Stimmzettel kommen.

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