Hamburg / Rissen. Die oberste Forstbehörde Hamburg rät Besuchern, die Hamburger Wälder, etwa den Klövensteen, bis Mittwoch, den 21. Januar 2015 zu meiden. Die Stürme der vergangenen  Tage hätten bereits Schäden verursacht, das Wetter der nächsten Tage lasse weitere Stürme erwarten. Schiefstehende Bäume und lose Äste könnten auch ohne weitere Windeinwirkung herabstürzen und somit eine Gefahr darstellen. Die Schäden in den Hamburger Wäldern würden derzeit erfasst und aufgearbeitet.
1063 wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr am Wochenende

Die Feuerwehr Hamburg zog unterdessen Bilanz. In den letzten drei Tagen musste sie zu 1.063 wetterbedingten Einsätzen ausrücken (davon 215 Einätze wegen Bäumen). Rechne man die alltäglichen Einsätze und Notfälle hinzu, musste die Feuerwehr Hamburg in fast 3.500 Fällen Hilfe leisten.

In dieser Lage habe es sich gezeigt, dass die Hamburger sich auf Ihre Feuerwehr verlassen können, berichtet die Feuerwehr. Die rd. 2.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen in den letzten Tagen die rd. 400 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr. Auch das Technische Hilfswerk war an den Einsätzen beteiligt. Eine personelle Verstärkung in der Rettungsleitstelle und das Umstellen der Arbeitsabläufe in den Betriebszustand „Ausnahme“ hätten sich bei einem Notrufaufkommen von zum Teil fast 400 Notrufen (davon zeitweise 130 wetterbedingte Einsätze) pro Stunde bewährt.

Besonders hervorzuheben sei ein Einsatz an der Stadteilschule Bahrenfeld, wo zwei 12-jährige Schülerinnen durch einen herabfallenden Ast teilweise schwer verletzt wurden. Die Feuerwehr fällte daraufhin einen Baum am Schulhof. Trotz einiger Sturmfluten mit 5m über NN kam es zu keinen besonderen Schäden in diesem Umfeld.

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