Hamburg / Altona. Die Handelskammer will bis Ende des Jahres nach Angaben einen “Entwicklungsplan für den Kernbereich des Bezirkes Altona” vorlegen, der Vorschläge über die künftigen Nutzungsstrukturen nach einer Verlegung des Fernbahnhofs Altona zum Diebsteich enthält, kündigte Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz im Rahmen der Jahrespressekonferenz der Kammer an. “Der Senat habe die weitreichenden Folgen sowohl für die Gewerbegebiete am Diebsteich als auch für die zentralen Einzelhandelsstandorte rund um den alten Bahnhof noch nicht im Fokus der Bemühungen”, schreibt die Handelskammer in einer Mitteilung.

Zuletzt wurden Verträge zwischen der Deutschen Bahn und der FHH für den Grunderwerb unterzeichnet (wir berichteten). Unklar ist, wie groß eigentlich das Planungsareal der Stadt mittlerweile ist, zumal sämtliche Vorhaben auch Wechselwirkungen auf den angekündigten Holsten-Umzug oder auch die Diebsteich-umgebenden Gewerbeflächen haben. Hinsichtlich der konkurrierenden Fußgängerzonen Große Bergstraße und Ottenser Hauptstraße ist schon länger bekannt, dass ein gemeinsames Management von der Handelskammer angestrebt wird.

3 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

  1. …merkwürdig ist nur wie letargisch sich die Altonaer ihren Bahnhof so einfach wegnehnmen lassen.
    Es gibt in Europa dutzende Kopfbahnhöfe,die bestens funktionieren ,wie der Altonaer auch.
    Es ist ein schlechtes unglaubwürdiges Argument,sie wären nicht mehr zeitgemäß.
    Die Wohn-Häuser können auch ohne Verlegung des Bahnhofes gebaut werden. Merkwürdig ist auch, bei allen baulichen Veränderung ,wie IKEA Bismarkbad ,Mercardo, Bergspitze in der großen Berstrasse wurde ein große Aktivitäten in Bewegung gesetzt, sogar phrasische Verkehrströme und Prognosen, wegen Ikea in Gang gesetzt. Nur beim Bahnhof sind sie wie gelähmt .Zuertst wird der alte schöne Bahnhof hemmungslos plattgemacht und mit einer Jahrhundertscheußlichkeit ersetzt.Die Verkehrsführung mit und für die Busse,nicht zuende gedacht.
    Der Bussbahnhof steht quer der opjektiven Verkehrsflusses.Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.
    Lasst uns den Altonaer Bahnhof . Tausend Reisende ,werden es euch Danken!

  2. Wenn man in der Presseerklärung zwischen den Zeilen liest, dann ist die Handleskamme,r wie viele Bürger, ebenfalls nicht happy mit der Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona, weil, wie nicht anders zu erwarten, dies erhebliche Einbussen für die in und um den Bahnhof Altona liegenden Geschäfte hat. Ferner befürchtet die Handelskammer, wohl nicht zu unrecht, dass bei einer Verlegung des Bahnhofs nach Diebsteich am dortigen Standort zugunsten der Gestaltung eines annehmbaren Bahnhofsumfeldes Gerwerbeflächen verloren gehen. Warum ist die Handelskammer nicht so mutig und sagt: „Der Bahnhof bleibt da wo er ist“. Das würde mächtig Eindruck auf den `Kaiser Olaf von Hamburg´ machen Die notwenigen Flächen für den 2. Bauabschnitt der neuen Mitte Altona können durch Neugestaltung des Gleisvorfeldes des jetzigen Bahnhofs gewonnen werden.

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