Schmidt bei der Einweihung. Quelle: Archiv Bundeswehr

Hamburg / Altona / Osdorf / Iserbrook. Die Bundeswehr hat in Begleitung von Innenbehörde und Bezirksamt Altona die Benennung ihrer Kaserne vor 50 Jahren nach (Reichspräsident) Friedrich Ebert (SPD, gleichnamige Stiftung) gefeiert. Helmut Schmidt, selbst prominentester Reserveoffizier Ende der 50er Jahre bei einer Wehrübung am Standort, weihte die ehemalige “Iserbrook”-Kaserne in seiner Funktion als Hamburger Innensenator am 28.2.1965 ein.

„Wenn die Kasernenmauern Geschichten erzählen könnten, wären das sicher interessante Storys”, so die Bundeswehr in einer Mitteilung zum Festakt. Anlässlich des Jubiläums heißt es: „Wir haben uns im Vorfeld des Jubiläums die Frage gestellt: in welcher Form begehen wir diesen Tag und was bedeutet Friedrich Ebert für uns heute?“, so Kasernenkommandant Oberstleutnant Remmer Kutscher. In einem Festvortrag (PDF) wurde auf die Lebensleistung Eberts eingegangen.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Krankenhauses ist heute das das Landeskommando Hamburg untergebracht. Die Einrichtung dient mit der Bundeswehrfachschule insbesondere der abschließenden Ausbildung von etwa 500 Schülerinnen und Schülern, die am Ende ihrer Dienstzeit für einen zivilen Beruf weiterbildet werden. Dazu kommen Soldaten, zivile Angestellte und Beamte der Bundeswehr. Sie gehören zu einer ganzen Reihe weiterer Dienststellen, etwa im Bereich der Marine.

Der Messturm. Quelle: Archiv Bundeswehr
Der sog. Messturm. Quelle: Archiv Bundeswehr

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