Hamburg / Altona / Bahrenfeld. Das Bahrenfelder Forsthaus in der Von-Hutten-Straße 45 ist in der Nacht zum Montag abgebrannt. Ein erster Anruf ging bei der Feuerwehr gegen 22:15 Uhr ein. Trotz eines Großeinsatzes mit 70 Feuerwehrleuten gelang es nicht, das Haus zu retten.

Die Hamburger Feuerwehr berichtete am Montagmorgen: “Passanten meldeten ein Feuer in der Von-Hutten-Straße im dortigen Bahrenfelder Forsthaus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war eine massive Rauchentwicklung zu erkennen. Daraufhin kam es zur Durchzündung und das Gebäude befand sich über die gesamte Fläche im Vollbrand.” Dann sei die “Alarmart” erhöht worden und das Feuer mit mit Wasserwerfern und Drehleiter, sowie in einem Innenangriff bekämpft worden. Entgegen ersten Aussagen befanden sich keine Personen im Gebäude. Aufgrund einer “schwierigen Wasserversorgung” sei zusätzlich eine Wasserversorgung über weite Wegstrecken aufgebaut worden, so die Feuerwehr abschließend.

Brandermittler der Polizei sind seit den frühen Morgenstunden vor Ort, berichtet Polizeisprecher Schöpflin auf Anfrage. Aufgrund des großen Geländes und der Nachlöscharbeiten gestaltet sich entsprechende Ursachensuche schwierig.

Die Lokalpolitik in Altona beschäftigte sich erst vor kurzer Zeit mit dem Forsthaus und divergierender Meinung in den Fraktionen der Bezirksversammlung. Das Grundstück sollte verkauft und für Wohnungsbau freigemacht werden, forderte etwa die CDU, während die SPD einen Erhalt bevorzugte. Im bis heute gültigen Bebauungsplan Bahrenfeld 10 vom 1.7.1968 ist das Forsthaus als „Baugrundstück für besondere bauliche Anlagen, die privatwirtschaftlichen Zwecken dienen“ ausgewiesen. Auf der Zeichnung wird es mit „Ausflugslokal“ etwas konkreter.

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