Zusammengefasst

  • FHH / Bezirksamt Altona will Verein neue Fläche anbieten.
  • Stadion könnte Voraussetzung für Aufstieg des Traditionsclubs in Regionalliga schaffen.
  • Vereinsmitglieder müssten noch mit großer Mehrheit zustimmen.
  • Erst dann könnte auch Wohnungsbau auf der AJK-Fläche stattfinden.

Bis Mitte 2016 könnte der Oberliga-Verein Altona93 (heute Adolf-Jäger-Kampfbahn in der Griegstraße) nach Informationen von ALTONA.INFO ein neues Stadion erhalten.

In jüngster Vergangenheit haben sich dazu Politik, Vereine und beteiligte Investoren getroffen. Unter Federführung des Bezirksamtes Altona wurden Gespräche geführt – nun schlägt das Amt dem Verein Altona93 einen Umzug auf eine neue Fläche vor, worüber der Traditionsclub noch zu befinden hat. Für den Fall eines Beschlusses durch den Verein stünde auch dem Wohnungsbau auf den heutigen Flächen der AJK durch den Altonaer Spar- und Bauverein und Behrendt Wohnungsbau kaum noch etwas im Weg. Hier sollen hunderte Wohnungen, davon viele geförderte Wohnungen, entstehen.


Neues Stadion am künftigen Hauptbahnhof Altona?

Das Ende einer Ära - die AKJ soll nach 107 Jahren Wohnungsbaugelände werden. Der Verein hatte dazu vor Jahren bereits Verträge mit Wohnungsbaugestellschaften geschlossen.
Das Ende einer Ära – Die AJK könnte nach 107 Jahren Wohnungsbaugelände werden. Der Verein hatte dazu vor Jahren Verträge mit Wohnungsbaugesellschaften geschlossen.

Das neue Stadion könnte nach Vorstellungen vom Bezirksamt Altona direkt am künftigen Hauptbahnhof Altona am Diebsteich (Altona-Nord) auf der Fläche an der Memellandallee – neben Union03 – entstehen (Fläche gehört der FHH). Mit dem Nachbar Union hatte es zuvor Verhandlungen für eine Zusammenlegung der Plätze gegeben, die allerdings scheiterten, da sich die Vereinsspitzen überworfen hatten (wir berichteten). Die Jugendabteilung von Altona93 soll indes weiterhin in dem in Bau befindlichen Sportpark Bahrenfeld ihren Platz finden, während den “Profis” nach Informationen dieser Zeitung mit einem neuen Stadion auch einem Aufstieg in die Regionalliga nichts mehr im Wege stehen dürfte (derzeit Platz 10). Es wäre an der Stelle offenbar genügend Platz für den Bau eines entsprechend tauglichen Anlage vorhanden.

Über den Verkauf des Areals bzw. die Umsetzung der Verträge waren sich die Mitglieder des Vereins zuletzt nicht einig.

Ob der Verein auch Grundeigentümer der neuen Flächen wird, ist nicht bekannt. Derzeit befindet sich der Grund im Eigentum der FHH. Aus dem Verkauf des eigenen Grundstücks an der Griegstraße erlöst Altona93 eine Millionensumme – dem Umzug müssten noch 3/4 der Vereinsmitglieder von Altona93 zustimmen.

Nach weiteren Informationen von ALTONA.INFO wird es zum Thema in der Woche vor Ostern noch eine umfangreiche Vorstellung des Angebotes durch das BA Altona geben (Dienstag). Fortsetzung mit Details folgt an dieser Stelle.

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