Zuletzt sorgte 'XAVER' Ende 2013 für umfangreiche Einsätze der Hamburger Feuerwehr.

Hamburg / Altona. Die Hamburger Feuerwehr war am Dienstag wegen des Okantiefs „NIKLAS“ im Dauereinsatz und in etwa doppelt so vielen Einsätzen, wie an einem Tag üblich. Stand 21:00 Uhr verzeichneten die Rettungdienste 717 „Droht zu fallen“-Meldungen, etwa wenn Bäume auf der Straße oder Gleisen liegen, was bei U- und S-Bahn in Hamburg vorkam. Einsätze wegen Überschwemmungen hielten sich in Grenzen, der Orkan sorgte auch für eine Sturmflut am Fischmarkt und einigen Standabschnitten am Altonaer Elbufer. In Lurup (Warthestraße) wurde ein Flachdach von einem Haus durch die Böen weggerissen. In den Elbparks und Gärten, die nun von Behörden untersucht werden, erwischte es in Altona viele Bäume.

Zu den Rettungsdiensten bei der Feuerwehr zählen insbesondere die 87 Freiwilligen Feuerwehren, die mit ihren fast 2.500 Helferinnen und Helfern bereit standen, um ca. 400 Kolleginnen und Kollegen von der der Berufsfeuerwehr unterstützen.

Die oberste Forstbehörde Hamburg rät Besuchern Wälder bis Freitag, den 10. April 2015, zu meiden. Sturm „Niklas“ habe „nennenswerte Schäden“ verursacht, die Vorhersagen der nächsten Tage lassen weitere starke Winde und Windböen erwarten. Schiefstehende Bäume und lose Äste könnten auch ohne weitere Windeinwirkung herabstürzen und somit eine Gefahr darstellen. Die Schäden in den Hamburger Wäldern würden derzeit erfasst und aufgearbeitet.

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