„A7 Ausbau – Präsenz zeigen vor Ort“ – ist das Motto eines neuen Info-Points der Behörden und Unternehmen, die sich um die Verbreiterung der A7 mitsamt Deckel kümmern. Gerhard Fuchs, Verkehrskoordinator der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, hatte dazu eine „Wanderausstellung“ mit einem „A7-Infomobil“ eröffnet. Derweil warten die Beteiligten in Altona auf die Vorlage eine interessanten Kalkulation.

Die Wander-Ausstellung soll über die Grundlagen des Projektes weitere Aufmerksamkeit erzeugen und eine aktive und direkte Information der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ermöglichen – vorerst außerhalb von Altona. Ab dem 18. Mai 2015 wird die Ausstellung im Freizeitzentrum Schnelsen, Wählingsallee 16, später am Modecentrum Schnelsen, der Volkshochschule Mitte/Eimsbüttel, dem Eidelstedter Bürgerhaus und am Flughafen Hamburg zu sehen sein.

Auf neun Charts sollen die wichtigsten Fakten übersichtlich dargestellt werden. Anwohner und Multiplikatoren und regionale Medien könnten sich so zielgerichtet informieren. Die Ausstellung werde später auch in Altona gezeigt, heißt es. Wünsche für Standorte werden unter ausbauA7@bwvi.hamburg.de entgegengenommen.

Wohl auch ein Grund für die spätere Roadshow nach Altona sind die noch immer schwammigen Festlegungen von Senat und Koalition in der Bürgerschaft zum Ausbau des langen Deckels. Im Koalitionsvertrag drückte man sich mehrdeutig aus. Der ‚Altonaer Konsens‘ der später – allerdings ohne haushaltswirksame Implikationen – von der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen wurde, bleibt vorerst eine Absichtserklärung.

Die Wirtschafts- und Verkehrsbehörde hat seit dem Beschluss der Bürgerschaft immerhin den konkreten Auftrag, den Kosten für eine Verlängerung, die die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) zusammenstellt auch Erlöse gegenüber zu stellen, die für den Fall über Grundstücksverkäufe und Verwertungen zusammenkämen. Eine Vorlage hierzu mit Zahlen soll bald folgen, hört man. Dann wird sich die Wirtschaftlichkeit an Zahlen festmachen können.

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