Vom 19. Juni bis zum 5. Juli findet die diesjährige ’17. Altonale‘ statt. Über zwei Wochen lang werden bekannte und unbekannte, gewöhnliche und ungewöhnliche Orte in Altona mit Literatur, Film, Kunst, Theater und Musik bespielt.

Den „neuen räumlichen Bedingungen in Altona“ stelle man sich nunmehr und sei auch in der Neuen Großen Bergstraße, dem Övelgönner Museumshafen oder Ottenser Marktplatz mit neuen Aktionen präsent, so die Altonale-Veranstalter in einer Mitteilung. Die diesjährige Partnerstadt Gdańsk/Danzig ziehe mit ihren zahlreichen Veranstaltungen einen roten Faden durch das 17.  Festival. Die Eröffnung der Altonale erfolgt am 19. Juni im Altonaer Rathaus und soll mit Filmbeiträgen, Lesungen, Performances, Chansons und Live-Bands einen Querschnitt zeigen. Als ein besonderer Höhepunkt wird der polnische Künstler Robert Sochacki das Altonaer Rathaus nicht nur illuminieren, sondern auch eine interaktive  Installation im Haus vorstellen. Ab 20 Uhr wird die ‚Altonale Sommernacht‘ eröffnet.

Veranstaltungen, wie „book.beat“, das zweifach nominierte „Altona macht auf!“, „Butterfahrt“ oder „Kunst im Schaufenster“ sollen zwei Wochen lang kulturfreudige Besucher locken. Neu ist hier das „Hafenfest im Övelgönner Museumshafen“ mit Lesung, Musik und Handwerksthemen. Die „Pop Nacht“ als Musikevent rund um den Platz der Republik mit 13 Bands aus dem Indie-, Pop- und Singer Songwriter-Bereich oder die „Literatur-Altonale“ mit 30 Veranstaltungen wurden im letzten Jahr gut besucht. ‚Polnisch‘ werde es indes insbesondere auch bei der „Film-Altonale“, etwa mit dem Streifen „Wałęsa“, der den Aufstieg des gleichnamigen Streikaktivisten bis zum polnischen Staatspräsidenten verfolgt.

Den Abschluss markiert wie jedes Jahr das Straßenfest vom 3. bis 5. Juli. Hier sind neben der Präsentation von Kunst, Unternehmen und Vereinen, Kleinkunst und Performance, Gastronomie und Programm auf 12 Bühnen auch Neuigkeiten dabei: Die Neue Große Bergstraße soll in diesem Jahr zum Zentrum für Jugendliche von 8-18 Jahren werden. In diesem Rahmen sollen „Streetgames ein spannendes und einzigartiges Programm“ bieten: Frisbee, Parkour, Longboard Race, Street Soccer Cup oder der große Seifenkisten Cup, stehen an. Umwelt- und Inklusionsthemen kommen die Organisatoren etwa mit einer erstmaligen Blindenführung, einem „Muddi Markt“ „Kompostiertoiletten“ oder „Repair Cafés“ nach, um nur einige Beispiele anzuführen.

Neben diversen Sponsoren fördern in diesem Jahr auch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, das Bezirksamt Altona und Stiftungen aus der polnischen Partnerstadt das Festival. Ab dem 5. Juni wird über den Infopoint am Spritzenplatz und Programmhefte informiert.

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