Die Feuerwehr musste in die Walderseestraße in Othmarschen ausrücken, um am 3. Juni gegen 11 Uhr Hilfe wegen Atemwegsreizungen zu leisten. Mehrere Schüler klagten darüber, nachdem sie “Reizgas” eingeatmet hatten. Die Schule verständigte die Rettungskräfte. Insgesamt waren 12 Schüler betroffen, die dann durch Notärzte versorgt wurden. Zwei Schülerinnen mussten in das Kinderkrankenhaus. Die anderen Pennäler wurden von der Schulleitung später den sicherlich ebenfalls ‘gereizten’ Eltern übergeben.

Nach Aussagen gegenüber der ermittelnden Polizei war einer Schülerin das Spray zur Selbstverteidigung aus der Tasche gefallen. Freudlicherweise habe ein 16-jähriger Junge die Reizgasdose aufgehoben. Bei seiner Übergabe an die Mitschülerin muss er sehr vermutlich aus Versehen die Sicherung überbrückt und auf das Spray gedrückt haben. Nach weiteren Angaben gegenüber der Polizei sei der Dose angeblich nicht anzusehen gewesen, dass es sich um Reizgas zur Selbstverteidigung handelte.

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