Das Statistikamt Nord hat den Bericht zum Bauhauptgewerbe in Hamburg im 1. Quartal 2015 vorgelegt. Demnach ist die Zahl der Beschäftigten und das Arbeitsvolumen rückläufig. Im Bauhauptgewerbe in Hamburg sei die Zahl der Beschäftigten im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf rund 8 300 Personen zurückgegangen. Mit knapp 2,2 Mio. geleisteten Arbeitsstunden wurde gegenüber dem Vorjahr zudem etwas weniger gearbeitet (minus ein Prozent), so das Statistikamt Nord.

Der Rückgang des Arbeitsvolumens ist nach Angaben insbesondere auf den öffentlichen und Verkehrsbau (minus elf Prozent) und den gewerblichen und industriellen Bau (minus zehn Prozent) zurückzuführen, während im Wohnungsbau mit plus 19 Prozent ein kräftiger Zuwachs verzeichnet wurde. Der baugewerbliche Umsatz fiel in den ersten drei Monaten dieses Jahres leicht um ein Prozent auf 358 Mio. Euro. Das Minus war allein durch den öffentlichen und Verkehrsbau verursacht (minus sieben Prozent auf 93 Mio. Euro). Im Wohnungsbau stiegen die Umsätze dagegen um zwei Prozent auf 89 Mio. Euro, und auch im gewerblichen und industriellen Bau konnte noch ein geringfügiges Wachstum auf 175 Mio. Euro verzeichnet werden.

”Keine positiven Aussichten” würden derweil die Auftragseingänge versprechen- Im ersten Quartal summierten sich diese auf insgesamt 209 Mio. Euro. Das lag damit um 21 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresquartalswert. Besonders deutlich fiel dieser Rückgang im gewerblichen und industriellen Bau aus (minus 42 Prozent auf 74 Mio. Euro). Im öffentlichen und Verkehrsbau wurden Aufträge im Wert von 84 Mio. Euro und damit fünf Prozent weniger als im Vorjahr akquiriert. Einzig im Wohnungsbau mit plus sieben Prozent auf 50 Mio. Euro stiegen die Auftragseingänge.

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