So könnte der Sportplatz bebaut werden. Auszug aus Darstellung der Entwicklungsfläche: BA Altona / FHH

Der Sportplatz Trenknerweg wird aktuell von dem Landesbetrieb für Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) ausgeschrieben. Die Fläche soll aufgegeben und für Wohnungsbau veräußert werden. Erlöse dienten zur Finanzierung des ‘Altonaer Deckels’ auf der A7 – heißt es.

Die Fläche des Sportplatzes am Trenknerweg wird derzeit unter Federführung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt entwickelt, die auch die ‚Deckelplanung‘ inne hat. „Erlöse aus dem Verkauf der Fläche für Wohnungsbau sollen zur Refinanzierung des Altonaer Deckels dienen“, heißt es in einer Mitteilung an die Bezirkspolitik.

Geplant war, dass die Sportplatznutzung am Trenknerweg nach der Fertigstellung des Sportparks Bahrenfeld (wir berichteten) aufgegeben und verlagert wird. Nun soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden, der die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung von neuen Wohnbauflächen schaffe. Das Thema ist Gegenstand einer Sitzung des Planungsausschusses.

Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen verfolgt aktuell einen Verkauf bzw. die Anhandgabe, teilt hierzu das Bezirksamt mit. Eine Ausschreibung ist bereits erfolgt, die sich an den städtebaulichen Vorgaben orientiere und weitgehend die Inhalte des Rahmenplans Othmarschen aufnimmt. Bis zum 01.12.2015 können noch Bewerbungen eingehen. Danach soll das Bebauungsplanverfahren mit dem nächsten Verfahrensschritt, der Öffentlichen Plandiskussion (ÖPD), Anfang 2016 fortgeführt werden.

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