Fördern und Wohnen plant 600 behindertengerechte Plätze an dem neuen Standort in der Paul-Ehrlich- Straße. Der besondere Standortvorteil sei durch die Nähe zum AK Altona gegeben, schrieb die Innenbehörde dem Bezirksamt Altona. Die Bezirksversammlung Altona steht hinter den Plänen. Bei einer Bürgerversammlung zu Beginn der Sommerferien kündigte sich überdies viel Unterstützung von Seiten der Anwohnerinnen und Anwohner in Othmarschen an, berichtete das Bezirksamt Altona.

Etwas präziser gehen die Planungen auch aus einem Schreiben der Innenbehörde an das Altonaer Amt hervor. Geplant seien zwei Gebäude für 600 Personen inklusive Verpflegung für einen Aufenthalt in den ersten drei Monaten nach Ankunft, darunter eine offene Kita und Schule. Eine professionell Sozialbetreuung werde integriert und ein Wachdienst kümmere sich im 24-Stunden-Prinzip um die geplante Einrichtung und im Auftrag von Fördern und Wohnen.

Das Besondere sei jedoch nicht nur die Schaffung behindertengerechter Plätze, sondern die Errichtung der ZEA mit festen Gebäuden, d.h. ohne Container, wie es auf den meisten Plätzen der Erstaufnahme vorkommt. Über die Bauplanung werde nun ferner sichergestellt, dass nach dem derzeit geplanten Betrieb an der Stelle über zehn bis zwanzig Jahre eine Nachnutzung etwa zu studentischem Wohnen funktionieren kann.

Ein Antrag auf Erteilung eines Bauvorbescheids habe die städtische Fördern und Wohnen bereits beim BA Altona eingereicht. Mit einer zweijährigen Bauzeit sei zu rechnen, damit die Einrichtung ab 2017 den Betrieb aufnehmen kann. Vom Tisch ist damit offenbar der ursprünglich an dieser Stelle geplante Bau eines großen Sporthotels.

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