Erster Preis: So soll die Stadtteilschule in der Mitte Altona aussehen. Darstellung / Visualisierung: Aurelis / LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei

Der Sieger des Architektur-Wettbewerbs für die Stadtteilschule in der Mitte Altona steht fest, teilte die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG im Juli mit. Den 1. Preis bei dem Wettbewerb, der mit insgesamt 168.000 Euro dotiert war, erhielt das Architektenbüro LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei.

Die Entscheidung des 21-köpfigen Preisgerichts unter der Leitung des Architekturprofessors Zvonko Turkali fiel am 9. Juli mit 20 Stimmen für das Konzept aus. Das Gremium bestand aus der Schulleitung, Architekturexperten sowie Vertretern aus Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Politik.

Die ungewöhnliche Raumkonzeption der Preisträger zeichnet sich aus Sicht der Jury unter anderem dadurch aus, dass die Räume im Eingangsgeschoss nicht nur als Klassenräume konzipiert sind. Sie sollen für  Bewohner des Stadtteils nutzbar sein, beispielsweise in Form von Veranstaltungen. In den oberen Etagen setzt der Siegerentwurf auf offene Bereiche und Cluster, statt etwa auf lange Flure mit abgehenden Klassenzimmern. Diese Anforderung zu realisieren, sei eine Vorgabe im Wettbewerb gewesen.

Der Architekten-Wettbewerb wurde unter Beteiligung der Stadt Hamburg ausgelobt, die die Kurt-Tucholsky-Stadtteilschule im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Entwickler errichtet. Insgesamt haben zwölf Planungsbüros an dem Verfahren teilgenommen, darunter Architekturbüros aus der Schweiz und Großbritannien. Der Sieger erhält 37.000 Euro des Gesamtpreisgeldes in Höhe von insgesamt 168.000 Euro.

Die Planungen zur Umsetzung des Entwurfs sollen kurzfristig beginnen, so die Mitteilung. Ziel sei es, die Stadtteilschule 2018/19 in Betrieb zu nehmen.

KOMMENTAR / LESERBRIEF

Antwort hinterlassen