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4471 BEITRÄGE 17 KOMMENTARE / LESERBRIEFE

Neugestaltung vom Innenhof. So könnte es aussehen. Darstellung: Sibylle Kramer SKA

Hamburg / Altona. Das Altonaer Museum erhält nach der neuen Fassade und der Grundsanierung jetzt noch einen neuen Innenhof mit Café. Die Hamburgische Bürgerschaft soll dafür 800.000 Euro bewilligen, verkündete die SPD-Fraktion. Es gibt auch schon einen Entwurf. Mittel sollen aus dem “Sanierungsfonds 2020” fließen.

Der Plan sei, das Museum zu einem kulturellen Treffpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils zu machen, heißt es in der Begründung. Die Verlegung der bisherigen Gastronomie in das Erdgeschoss scheiterte jedoch bei der Sanierung aus Brandschutzgründen. Aktuell gibt es deshalb einfach keinen Ort für die Gäste. Der neue Ort soll sich aber auch unabhängig von den Öffnungszeiten etablieren und zusätzliche Einnahmen durch stadtteilbezogene Veranstaltungen sowie Vermietungen generieren, formuliert der Beschlussantrag.

Ausgemacht ist jetzt der besonders attraktive, sogenannten ‘Ankerhof’. Eine Baukostenschätzung der städtischen IMPF, welche im weiteren Verfahren Anforderungen des kostenstabilen Bauens berücksichtigen müsse, ergäbe ein Finanzierungsvolumen von 800.000 Euro. Auch eine steigende Besucherattraktivität des Altonaer Museums soll damit erfolgen, zusätzliche Eintrittseinnahmen erwirtschaftet werden. “Beide Faktoren werden sich sehr positiv auf die finanzielle Basis des Museums auswirken”, so die SPD-Fraktion in ihrem Antrag. Der Senat ist laut Beschluss auch aufgefordert Sponsoringmittel für eine Kofinanzierung einzuwerben.

Hamburg / Altona. Ein schöner neuer Marketinggag aus dem Hause Ikea und kundenfreundlich ist es schon. Schafft Ikea die Obsoleszenz ab? Alle ab September erstandenen Dinge (ausgenommen davon seien “zugeschnitte Ware z.B. Stoffe, Küchenarbeitsplatten, Grünpflanzen und Fundgrubenartikel”) könnten lebenslang wieder zurückgegeben werden, verkündete das Unternehmen. Sogar Geld gibt es dafür zurück, schreibt Ikea Deutschland: “Bring einfach den Artikel und den Kassenbon in dein Einrichtungshaus und wir erstatten dir den vollen Einkaufsbetrag.”

Das Unternehmen hatte ähnliche Verfahren bereits in Dänemark und Norwegen eingeführt und rechnet nicht mit einem Missbrauch durch Kunden. Zurückbringen könne man die Waren auch in beschädigtem Zustand.

In der Kritik sind viele Möbel von Ikea, weil sie häufig aus Pressspan produziert sind und dadurch eine geringere Lebensdauer als Vollholz-Möbelstücke haben. Bei Produkten mit geplanter kurzer Lebensdauer spricht man von “geplanter Obsoleszenz”.  Will man benutzte Ware nun erneuern oder sich nach entsprechender Lebensdauer den Preis erstatten lassen, muss dafür der Kassenbon aufbewahrt werden. Ob Ikea hier auch bei anderen Herstellern und Händlern einen Trend weckt?

Das Wandbild in der Kleinen Rainstraße. Foto: Melanie Freiesleben

Altona / Ottensen. In der Kleinen Rainstraße hat die Künstlerin Hildegund Schuster ein Wandbild für die Gründer des Konsum-, Bau- und Sparvereins „Produktion“ geschaffen, für Adolph von Elm, Raphael Ernst May und Helma Steinbach. Die „PRO“, so der DGB, war einst eine der größten Konsumgenossenschaften weltweit. Die auf dem Werk zu sehenden Gewerkschafter von Elm (Zigarrensortierer) und Steinbach (Plätterinnen) und der Importkaufmann und Wirtschaftswissenschaftler May waren maßgeblich an der Gründung beteiligt, bei deren Gründungsversammlung schon 700 Teilnehmer gezählt wurden.

Zur Einweihung kamen am Freitag Bezirksamtsleiterin Liane Melzer, Michaela Rosenberger, 1. Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und Prof. Dr. Ulrich Bauche, em. Professor an der Universität Hamburg.

Realisiert wurde das Werk mit Unterstützung der Stiftung Heinrich Stegemann.  Ausschließlicher Zweck der Stiftung sei die Förderung von künstlerischem Schaffen in der bildenden und darstellenden Künste, dies vorrangig im öffentlichen Raum. Ein Schwerpunkt sei insbesondere auch die Schaffung von Wandbildern und Ausstellungen, die in der NS-Zeit verfernt waren.

 

KOMMENTAR

Auf Leerstand aufmerksam machen, ok. Gerne auch energisch. Schwere Gegenstände aus einem oberen Stockwerk auf Mitmenschen werfen? Geht’s noch?

Natürlich ist dies eine schwere Straftat bei der Beteiligte Schuld auf sich geladen haben. Auch schlimm: Es macht jeden konstruktiven und kreativen Ansatz zunichte. Ein Hauch Aufmerksamkeit für das Thema verschwindet hinter Blaulicht-Schlagzeilen.

Wie wäre es mit einer Entschuldigung bei den beteiligten und offenbar nur glücklicherweise nicht schwerst verletzten Polizisten? Wie wäre es mit einer Entschuldigung bei den beteiligten, in friedlicher Absicht und mit kreativen Ansätzen handelnden Aktivisten?

Schade, dass man solche Dinge überhaupt aufschreiben muss und ausgerechnet Altona jetzt in Mithaftung genommen wird. Hier ist leider jede Grenze überschritten worden und dies führt unmittelbar zu populistischen Ausbrüchen. (cz)

Hamburg. Durch mehrere Medienberichte wurde am Mittwoch bekannt, dass der Verlag Gruner + Jahr in den nächsten drei Jahren 400 Stellen abbaut. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) forderte im Gegenzug eine “Investition in den Journalismus”. Das Haus Gruner + Jahr sei immerhin für den Medienstandort Hamburg von besonderer Bedeutung.

Beim 74,9-Prozent-Gesellschafter Bertelsmann ist von “strategischer Neuausrichtung mit Kosten- und Effizienzmaßnahmen” die Rede. 75 Mio Euro sollen durch die Desinvestition eingespart werden. Nachhaltige Kostensenkungen in veränderten Marktumfeldern seien notwendig, alle Bereiche von G+J Deutschland müssten einbezogen werden. Rückläufige Marktentwicklungen im Printgeschäft werden als Grund ausgemacht.

Das Haus spricht schon länger von einer angeblichen “laufenden strategischen Transformation”, die ihre Vorstandsvorsitzende vorantreibe. Offenbar ist mit “organisatorische Ausrichtung nach Communities of Interest” eine Konzentration auf Fachmedien gemeint. Das Haus hatte mit der Einstellung der Financial Times Deutschland (FTD) bereits im letzten Jahr hunderte Arbeitplätze ersatzlos gestrichen.

Altona-Nord / Altona-Altstadt / Sternschanze. Im Rahmen oder am Rande der sogenannten Hausbesetzertage (Squatting-Days) kam es am Mittwochabend zu einem unangemeldeten “Stadtteilspaziergang” von Aktivisten. Das Schulterblatt wurde zeitweilig gesperrt. Auch nach Aufforderungen der Polizei wollte niemand den Umzug als Demonstration anmelden.

Gegen Mitternacht meldeten einzelne Personen dann via Twitter die Besetzung in der Breite Straße 114 in Altona-Altstadt. “Ist und bleibt unser Haus” stand auf einem Transparent, das aus dem Haus hing. Der Ort stand in der Vergangenheit mehrfach politisch in der Kritik und wurde bereits 2013 kurzzeitig besetzt. Polizeimitarbeiter wurden nach Schilderungen verschiedener Quellen mit mehreren schweren Gegenständen (Teile von Türen, Waschbecken, Flaschen, Feuerlöscher) beworfen, als sie versuchten die Eingangstür aufzusägen. Farbe und Böller sollten die Polizei zusätzlich hindern.

Die Räumung und der Einsatz der Polizei dauerte mehrere Stunden. Einzelne Personen wurden festgenommen und das LKA ginge, so ein Bericht von NDR 90,3, dem Verdacht der versuchten Tötung nach und untersuche den Tatort. Ein Polizeibericht liegt noch nicht vor.

 

Nachtrag, 16:00 Uhr – Staatsanwaltschaft berichtet

Die Polizei hat wie bereits berichtet Ermittlungen nach dem Angriff auf Polizeibeamte bei der Besetzung des Hauses Breite Straße 116 aufgenommen.  Die Staatsanwaltschaft Hamburg führt jetzt gegen fünf Beschuldigte ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags.

Der Originalbericht der Staatsanwaltschaft: “Am 27.08.2014 um 23:05 Uhr stellten Polizeibeamte ca. 30 Personen vor den leerstehenden Häusern in der Breite Straße 114/116 fest. An der Rückseite des Gebäudes waren Fenster geöffnet worden. Am Gebäude hingen Transparente mit der Aufschrift “besetzt” und “ist und bleibt unser Haus”. Aus den Fenstern des Hauses heraus wurden Polizeikräfte von mindestens fünf Tätern massiv und gezielt mit Pyrotechnik, Flaschen und anderen Gegenständen wie einem Waschbecken, Feuerlöschern und Türblättern beworfen. An der Rückseite des Gebäudes nahmen Polizeibeamte vier junge Männer (18, 19, 20 und 29 Jahre alt) sowie eine 17-jährige Jugendliche vorläufig fest. Bei den Festgenommenen handelt es sich mutmaßlich um die Personen, die zuvor aus dem Gebäude heraus die Polizeibeamten mit Gegenständen beworfen hatten. Die Staatsanwaltschaft prüft zurzeit, ob gegen die Festgenommenen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des gemeinschaftlichen versuchten Totschlags zu beantragen ist.”

 

Bezirksamtsleiterin Dr. Melzer sieht von Entzug der Sondernutzungsgenehmigung vorerst ab

Im Gespräch mit ALTONA.INFO verurteilt Bezirksamtsleiterin Liane Melzer die Attacke auf Polizisten scharf. Erkenntnisse zu einem konkreten Zusammenhang mit dem Camp lägen den Behörden jedoch aktuell nicht vor. Der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete von Vormizeele forderte für seine Fraktion eine Beendigung der Genehmigung: „Bevor man, wie die SPD, das Camp eines Hausbesetzer-Kongresses genehmigt, sollte man sich vielleicht kurz die Frage stellen, was die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung wohl vorhaben könnten. Häuser zu besetzen wäre die naheliegende Antwort darauf gewesen und der notwendige Schluss daraus hätten angemessene Sicherungsmaßnahmen sein müssen”, so der Abgeordnete.

Das Amt hatte sich für die Genehmigung und Sondernutzungsnehmigung Mitte August auch Rückendeckung im Hauptausschuss geholt. Der stellv. Amtsleiter Kersten Albers stellte den Fraktionen eine Art Kompromisslinie des Amtes vor. Gegenanträge gab es nicht.

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Hamburg. Einmal im Jahr machen Jugendliche im Hamburger Rathaus eigene Politikerfahrung. 121 Jugendliche (genauso viele gewählte Abgeordnete sitzen in der Bürgerschaft) arbeiten fünf Tage lang in einer “Werkstatt der Politik”. Hier werde nach parlamentarischen Regeln diskutiert und beraten, Anträge und Resolutionen werden verfasst, abgestimmt und anschließend auf einer Pressekonferenz präsentiert. In der Vollversammlung (Plenum) werden Themenvorschläge gemacht, Fachausschüsse eingerichtet und am Schluss gemeinsame Resolutionen beraten und beschlossen.

Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 3. September 2014. Die Anmeldung kann über ein Onlineformular erfolgen. Jugend im Parlament findet vom 15. bis 19. September 2014 statt.

Altona-Nord / Sternschanze. Im Park vor dem Haus3, dem August-Lüttgens-Park, schlagen am Mittwoch Aktivisten ihre Zelte auf. Nach anfänglichen Abstimmungsreibereien zwischen Amt und Veranstalter machte die Bezirksversammlung auf der letzten Sitzung ihres Hauptausschusses den Weg für ein Angebot an die Veranstalter auf Vorschlag der Verwaltung frei. Ursprünglich wollten die Aktivisten am Nobistor zelten, sprachen von Nicht-Redaktion des Bezirkes auf Forderungen und Termine, die in der Sommerpause anberaumt waren. Nun gibt es eine Nutzungsüberlassung unter minimalsten Voraussetzungen.

Mit einer Kompromissbereitschaft der Verwaltung in Altona hatten die Veranstalter aus der Gentrifizierungs- und Hausbesetzerszene wohl auch nicht gerechnet. Schließlich geht es bei den recht professionell organisierten “Squattingdays” (Hausbesetzertagen) um den Austausch zu Protestaktionen, die auf eine unsoziale Verdrängung von Bevölkerung aus ihrem Lebensumfeld (Gentrifizierung) aufmerksam machen sollen. Auf der Tagesordnung geht es aber auch um Banken- und Waldbesetzung, Beispiele aus Spanien, einen Rundgang zur Geschichte der Roten Flora oder Berichte von anderen Besetzungen in Hamburg.

Am Samstag ist noch eine Demonstration angemeldet, die am Park Fiction ab 14 Uhr starten soll. Erwartet werden hier von Polizeiseite einige hundert Teilnehmer. Die Squattingdays finden vom 27. – 31. August statt.

Bei Superwetter ging der Derby-Abend zwischen den befreundeten Clubs am Dienstagabend zuende. Die Altonaer hielten in den ersten 30min nach einem frühen Treffer von St. Pauli in der sechsten Minute recht sicher Stand. “Standesgemäß”, so der Verein, gingen die Mannschaften mit 1:5 vor 2.241 zahlenden Zuschauern auseinander.

Damit wurde ein “toller Fußballabend beendet und wir freuen uns auf Euren Besuch am kommenden Sonntag, 14 Uhr, Adolf-Jäger-Kampfbahn, wenn wir unseren Tabellennachbarn, den Tabellenvierten, VfL Pinneberg zu Gast haben”, so Altona93.

Hamburg / Bahrenfeld. Ende September gibt es Neuwahlen in der Abteilung der HSV Supporters. Nach der Umwandlung zur AG hatten einige Verantwortliche aufgrund inhaltlicher Differenzen ihren Rückzug angekündigt. Ein bisheriges Magazin erschien vorerst nicht mehr. Jetzt gestaltete eine Fan-Gruppe kurzerhand ein neues Fanmagazin. “HSV-Schnack” erscheint seit dem 27. August mit der ersten Ausgabe und kurz vor dem ersten Heimspiel gegen SC Paderborn (in Köln zuletzt 0:0).

Die “Tatsache, dass die SC-Abteilungsleitung keine weitere supporters news mehr vor den Neuwahlen am 20.09.2014 herausgeben wollte, war schon längere Zeit bekannt, doch eine Gruppe von Mitgliedern wollte dieses Vakuum füllen, bis die neue AL Ihre Pläne erarbeitet hat”, heißt es auf einer begleitenden Facebook-Fanpage. Die Initiative sei eine rein private, nicht-kommerzielle. Anzeigen gibt es nicht, das “Heft” erscheint rein-digital (PDF-Download bei hsv-schnack.de). Titelthema ist ein Interview mit “Didi” (Dietmar Beiersdorfer), dem neuen Vorstand der ebenfalls neuen AG. Gegenüber “HSV Schnack” sagte er: ” Ich möchte bei allen das HSV-Gefühl wieder wecken, das ich mehrmals erlebt habe, ob als Aktiver und Kapitän oder als Sportdirektor. Ich möchte alle mit an Bord nehmen und mit ihnen dieses Gefühl spüren und teilen. Die Zeit, die ich jetzt wieder hier bin, ist noch zu kurz, um das erneut erlebt zu haben, aber ich möchte hier aus der Tür raustreten und es wieder fühlen.“

Das AK Altona. Foto: AK Altona

Altona / Othmarschen. Das NDR-Magazin Panorama 3 berichtete in der Sendung vom 26.08. von internen Mitarbeiterberichten aus der Asklepios Klinik Altona. Ärzte und Pfleger der Klinik warnten nach Angaben, dass sie nicht mehr für die Patientensicherheit in der zentralen Notaufnahme garantieren könnten. Wir baten Asklepios auch unsererseits um Stellungnahme zu den Vorwürfen, die noch nicht vorliegt.

Aus internen Gefährdungsanzeigen von Ärzten und Pflegepersonal, die der Redaktion des NDR-Politikmagazins und offenbar auch der Gewerkschaft ver.di vorliegen, ginge hervor, dass die Belegschaft seit März 2014 etwa 200 Hinweise an die Leitung der Klinik gerichtet hat. Anonyme Mitarbeiter beklagen, dass zum Beispiel Patienten mit schwerer Erkrankung länger als sechs Stunden auf eine Behandlung warten müssten. Sogar Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheitsbildern hätten den Dokumenten zufolge nicht umgehend behandelt werden können, sondern mussten bis zu zwei Stunden warten. Die Warnung sei eindeutig: “Die Patientensicherheit ist nicht gegeben”, zitiert das Magazin. .

Nach einem Bericht von NDR 90,3 soll auch Engpässe in dem Westklinikum in Rissen gegeben haben.
Nach einem Bericht von NDR 90,3 von Dienstag soll es auch auch Engpässe in dem Westklinikum in Rissen gegeben haben – die Quelle ist auch hier die Gewerkschaft ver.di

Asklepios räume auf Nachfrage des Magazins ein, dass es einige Überlastungsanzeigen der Belegschaft gegeben habe. Eine Zahl nannte die Klinik gegenüber dem NDR nicht. Gegenüber ALTONA.INFO sprach ein Konzernsprecher von einer Aufarbeitung des Themas. Man nehme die Vorwürfe ernst, wolle jedoch noch den Bericht abwarten. Andererseits sei auch nicht klar, von wievielen Personen diese Überlastungsanzeigen ausgegangen seien. Interne Unzufriedenheit gäbe es, zu Stellenkürzungen oder Einsparungen in dem Bereich sei es jedoch nicht gekommen. Ein Sprecher von ver.di sprach in dem Bericht von einer besonderen Auffälligkeit in Altona.

 

2010 wurden 18 Mio. Euro in neue Notfallaufnahme investiert

Gegenüber dem NDR schilderten Mitarbeiter, dass bereits seit Monaten regelmäßig Ärzte und Pfleger in der Notaufnahme fehlen würden. Selten sei ein Team in den Schichten komplett. In den Gefährdungsanzeigen fänden sich Einträge wie: “Akute Notfälle gleichzeitig hier. Aufgrund der chronischen Unterbesetzung in den Nächten mussten Patienten mit Hebungsinfarkten, akuten Abdomen und Sepsis deutlich länger warten.” Oder: “Alle Zentrale-Notaufnahme Boxen voll, auf Fluren liegen Patienten. Eine medizinische Verantwortung ist somit komplett abzulehnen.” (Zitate der NDR-Redaktion)

Honorarärzte, so ein Sprecher von Asklepios gegenüber ALTONA.INFO, würden immer wieder verpflichtet, was auf dem gegenwärtigen Markt aber auch eine Herausforderung sei. Die internen Vorwürfe von Mitarbeiterseite zur Praxis in der Notfallaufname sind vor dem Hintergrund einer erst vor ein paar Jahren getätigten Investition der Klinikgesellschaft erstaunlich.

Asklepios in Altona hatte seine Notaufnahme vor fünf Jahren komplett modernisiert und neu strukturiert (wir berichteten) und dies gerade, um die Wartezeit auf ein Minimum zu verringern. Es wurden 18 Mio Euro investiert. Nach eigenen Angaben sollte die Zentrale Notaufnahme mit einem “First View”-Konzept eine Art Vorreiterrolle unter Kliniken in Deutschland aufnehmen und besonders modern sein, da Abläufe der Notaufnahme so strukturiert seien, dass die Wartezeiten der Patientinnen und Patienten auf ein Minimum reduziert würden, so damalige Hinweise des Unternehmens in dem Bericht aus 2010.

Nach eigenen Angaben habe sich das Patientenaufkommen in den vergangenen Jahren erhöht. Mittlerweile versorge die Klinik in der Notaufnahme rund 50.000 Patienten pro Jahr. Eine schriftliche Stellungnahme von Asklepios liegt noch nicht vor (26/08, 22:25 Uhr).

Die Altonaer Hauptkirche St. Trinitatis bietet in Zukunft am Samstag eine Kinderkirche an. Von 10.30-12 Uhr will diese von der neuen Pastorin Britta Eger gestaltet (kam aus Ottensen). Im Mittelpunkt des Vormittags für Kinder ab dem Schulalter stehe die Geschichte von Jakob und dem Segen, die guten Dinge des Lebens, die sich manchmal trotz Streit und Entbehrungen im Leben durchsetzen, so eine Ankündigung.

Im Anschluss an das Erzählen sollen Jungen und Mädchen in einem Gespräch Erlebtes einbringen und eigene Gedanken entwickeln. Kreativität sei gefragt: Mit Farbe und weiteren Materialien werde gestaltet. Auch Lieder und ein einfaches Gebet gehörten dazu. Die neue “Kinderkirche” möchte das Staunen und die natürliche Faszination der Kinder für das, was hinter den Dingen liege, aufgreifen.

Eine Anmeldung sei nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenlos und selbstverständlich könnten Eltern ihre Kinder begleiten, so die Pastorin der Mitteilung.

Heldenlauf 2013 Foto: www.gutes-foto.de (Florian Büh)

Blankenese / Nienstedten. ‘Wo laufen sie denn, wo laufen sie denn hin?’ Vom Mühlenberg nach Blankenese ist die Antwort. Bei der zwölften Auflage des “Blankeneser Heldenlaufes”, diesmal mit dem Sonderlauf Bergziege hochzwei, können sich noch kurzfristig Teilnehmer den bislang über 3.500 Laufwilligen anschließen, teilt der Veranstalter mit. Von Freitag (ab 14:00 Uhr) bis Sonntag, direkt beim Infostand am Blankeneser Marktplatz, bestehe dazu Gelegenheit.  Die Kosten liegen, je nach Event, zwischen 20-40 Euro pro Starter.

Die Starttermine:

•     Bergziege2: Sonntag, 31. August 2014 (09 bis 11 Uhr, Start um 10:00 Uhr: Mühlenberger Segel-Club, Ziel: Blankeneser Marktplatz), Strecke: 6,8 km, 323 Höhenmeter und 1.206 Treppenstufen
•     11. Blankeneser Heldenlauf: Sonntag, 31. August 2014 (09 bis 16 Uhr, Start ab 11:00 Uhr: Mühlenberger Segel-Club, Ziel: Blankeneser Marktplatz), Strecken: 6 km, 11 km, 21,1 km (Halbmarathon)

 

Hamburg / Altona. Die Bezirksversammlung Altona musste die Plenumssitzung um zwei Tage auf Dienstag vorziehen. Hintergrund sind Fristen zu dem anstehenden Bürgerentscheid “Bürgerwillen verbindlich machen”. Die Bezirksversammlung musste sich nach Zustandekommen (wir berichteten) innerhalb einer Frist äußern, die am Dienstag abläuft. Die Tagesordnung ist unabhängig davon nach der langen Sommerpause umfangreich. Eine Anpassung des Bezirksverwaltungsgesetzes wird debattiert, ein Bebauungsplan für Teufelsbrück und Umgebung angedacht, die Unterbringung für Flüchtlinge in Bahrenfeld oder die Schulplanung in Osdorf sind weitere Themen. Einzelheiten können der vorläufigen Tagesordnung (PDF) entnommen werden.

Verfolgen Sie Sitzungen der Bezirksversammlung Altona?

Ergebnis

Am Abend und nach der Sitzung des Plenums findet auch noch eine Sitzung des Hauptausschusses statt.

Wir werden die Sitzung(en) live übertragen und kommentieren. Das Plenum kann vor Bürgerinnen und Bürgern wie immer auch live von der Tribüne verfolgt werden. Beginn ist 18:00 Uhr im Kollegiensaal, Altonaer Rathaus.

 


Livestream ALTONA.INFO

Hamburg. Im Jahr 2013 verunglückten 697 Kinder durch Verkehrsunfälle auf Hamburgs Straßen, davon 261 mit dem Rad, 178 als Fußgänger und 258 als Mitfahrer in Fahrzeugen, so die Polizei. In dieser Woche werden ca. 13.500 Kinder in Hamburg eingeschult. Besonders für Autofahrer bedeute dies, Rücksicht auf 13.500 zusätzliche Verkehrsanfänger zu nehmen. Zusätzliche Verkehrskontrollen im Umfeld von Grundschulen sind angekündigt.

Für die Jungs & Deerns ist ist der Weg zur Schule eine neue Erfahrung. Trotz aller Vorbereitung gelte: Schulanfänger bewegen sich noch unsicher im Straßenverkehr, deshalb benötigen sie zum Schulanfang besonders viel Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme. Ab Montag wird die Hamburger Polizei im Umfeld von Schulen unterschiedlichste Einsätze durchführen, um die Sicherheit im Bereich von Grundschulen weiter zu erhöhen.

Besondere Gefahren für die Erstklässler laut Polizei:

  • Überhöhte Geschwindigkeit im Bereich von Schulen
  • Missachtung des Rotlichts
  • Nichtbeachtung des Vorrangs von Fußgängern an Überwegen
  • Verkehrswidriges Halten und Parken im Schulumfeld
  • Missachtung der Anschnallpflicht bzw. unzureichende Sicherung der Kinder in Fahrzeugen

Altona / Flottbek. Die Bezirksversammlung beschloss auf Empfehlung des Sportausschusses ein Pilotprojekt mit sogenanntem Hybridrasen durchzuführen. Hintergrund: Die erheblichen Rüstkosten für einen Kunstrasen, den sich viele Sportvereine wünschen, seien mit 300-500.000 Euro höher als bei einer Mischform von echtem Rasen und Kunsthalmen. Ein Industrievertreter im Ausschuss wurde vorstellig, die BV übernahm die Idee auf und betragte den Piloten. Das für Sportverwaltung zuständige Amt – angesiedelt beim Bezirk Mitte – wiegelte jetzt ab. Das sei alles schon bekannt, eigne sich jedoch nicht für intensiv bespielte Plätze, geht aus einer Anwort hervor.

“Die Möglichkeiten die Tragschicht von Naturrasen durch eine Kombination mit synthetischen Materialien zu stabilisieren sind seit Jahren bekannt und mit unterschiedlichem Erfolg getestet worden”, so das Amt eingangs. Die Bezeichnung „Hybridrasen“ suggeriere “zu Unrecht eine Innovation, die über den Begriff hinausgeht”, lautet die Kritik. Offenbar eine reine Verkaufsmasche.


Kunstrasen bei belasteten Plätzen strapazierfähiger

Das Amt geht aber noch weiter und unterteilte zunächst bekannten Produkte, die sich unter dem Stichwort zusammenfassen lassen, in die Gruppen Faser-Implantate, Synthetische Zuschlagstoffe Trägergewebe mit Kunststoffrasenfasern.

Die Strapazierfähigkeit von Naturrasen sei eingeschränkt, durch eine Kombination mit synthetischem Material werde er jedoch nicht belastbarer, die ziele mehr auf eine Verbesserung der Scherfestigkeit der Grasnarbe. In der Praxis bedeute dies, dass etwa das Heraustreten von Grassoden im Trainings- und Spielbetrieb erschwert wird, verhindert werde aber nicht, dass die Grasnarbe abgenutzt wird. Aus solchen Gründen seien diese Produkte bislang hauptsächlich in Fußballstadien und auf Trainingsplätzen von Erst- und Zweitligavereinen zum Einsatz gekommen, die ein hohes Maß an Verfügbarkeit brauchen aber gleichzeitig relativ gering frequentiert sind. Im Bereich des Breitensports, um den es bei den öffentlichen Sportplätzen hauptsächlich ginge, führten “diese Produkte zu keiner signifikanten Verbesserung im Sinne einer höheren Belastbarkeit”, so das Sportamt. Der Eindruck höherer Belastbarkeit entstehe sei nur ein fiktiver, da das abgenutzte Feld durch hervorstehe grüne Kunststoffbändchen noch gut zu sehen ist – “ein rein optischer Effekt”, so die Bemerkung.

Von der Belastbarkeit liege ein Belag aus Hybridrasen dennoch geringfügig vor einem reinen Naturrasenbelag, aber nach wie vor deutlich hinter Tennen- und Kunststoffrasenbelägen. Ein weiterer Nachteil von Hybridrasenbelägen sei außerdem die Störung der „Sortenreinheit“ und die Steigerung des Pflegeanspruches. Produktabhängig führe dies zu Sondereinsätzen für das Mähen, das Vertikutieren und das Aerifizieren, sowie Teilinstandsetzungen – faktisch höheren laufenden Kosten.

Weiterhin lägen die tatsächlichen Kosten für ein Großspielfeld bei 100 bis 400.000 Euro, “durchaus im Bereich der von Kunststoffrasenbelägen bzw. darüber”, schließt das Amt in ihrer Antwort an das Altonaer Lokalparlament. Einen Modellversuch lehne man aus den vorgetragenen, fachlichen Gründen ab, werde sich jedoch bei anderen Städten und Gemeinden über Erfahrungswerte erkundigen und bei turnusmäßigen Sitzungen des “Beirats Bezirklicher Sportstättenbau” berichten.

Rissen. Aus ungeklärter Ursache geriet der Fernseher in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Brand. Ein Bewohner wurde am späten Freitagnachmittag durch den Rauch verletzt.

Die Feuerwehr versorgte den verletzten Bewohner und beförderte ihn in ein Krankenhaus, löschte das Feuer und belüftete die betroffenen Bereiche. Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.

Altona. Der schöne Bezirk feiert sein Stadterbe am 23. August mit einer Parade. Historische Schiffe, eine Straßenkunst-Parade entlang des Elbufers, die Uraufführung der Telemann-Hymne sind besondere Sehenswürdigkeiten.

Mehr als 50 Schiffe aus Deutschland und Dänemark werden ab 18 Uhr an der großen historischen Schiffsparade zwischen Landungsbrücken und Museumshafen Oevelgönne teilnehmen, während parallel das Straßenkunstfestival STAMP (vom 22. – 24. August) am Elbufer Straßentheater-Aktionen durchführt. Eine Besonderheit ist eine Luftakkrobatik-Nummer am Holzhafen Hamburg hoch über den historischen Kampnagel-Kränen

Ein ökumenischer Festgottesdienst sowie der Wiederaufführung „Jubelmusik für die Stadt Altona“ von Georg Philipp Telemann finden in Altonas Hauptkirche St. Trinitatis statt. Neben einem Kinderprogramm und weiteren Überraschungen bietet das Altonaer Museum bei freiem Eintritt zu seiner Sonderausstellung um 12, 13, 15, 16, 17 und 19 Uhr jeweils eine Führung durch die Geschichte der Stadt Altona und ist ausnahmsweise bis 22 Uhr geöffnet.

Ab 20:00 Uhr startet an der Fischauktionshalle eine “spektakuläre STAMP NIGHT PARADE”, so der Veranstalter mit Künstlern aus ganz Europa. Entlang der Elbe bietet sie eine faszinierende Mischung aus circensischen Darbietungen, Illuminationen, Großmasken, Kostümen und geschmückten Festwagen. Gebäude, Kräne und Brücken werden mit Licht und Feuer inszeniert, Scheinwerfer setzen farbige Akzente und eine Vielzahl von Wachslichtern und Laternen weisen den Weg zum dem Bürgerfest im Museumshafen.

10.00 Uhr Ökomenischer Gottesdienst, Hauptkirche St. Trinitatis
10.00 Uhr Tag der offenen Tür, Altonaer Museum
12.00 Uhr Festmusik für die Stadt Altona von G. P. Telemann, barockwerk, Hauptkirche St. Trinitatis
15.00 Uhr Offizieller Festakt im Rathaus Altona (geladene Gäste)
18.00 Uhr Historische Schiffsparade, Fischmarkt bis Oevelgönne
20.00 Uhr NIGHT Parade, Fischmarkt bis Oevelgönne
22.00 Uhr Lichterfest & Flammenzauber im Museumshafen

Hamburg. Die Verbraucherschutzsenatorin Prüfer-Storcks appelliert an Banken „die teilweise immer noch deutlich überhöhten Dispositions- und Überziehungszinsen” spürbar zu senken. „Leider zeigt sich, dass Banken immer noch überzogene Dispozinsen nehmen. Dies ist gerade in Zeiten, in denen sich Banken und Sparkassen selbst Geld zu historisch niedrigen Zinsen beschaffen können, mehr als bedauerlich. Das Vertrauen darauf, dass die Kreditinstitute freiwillig tätig werden, wurde enttäuscht“, so die Senatorin.

Hamburg habe stets auf eine gesetzliche Deckelung der Zinsen gesetzt. Nun gilt eine letzte Frist für die Banken, die Verbraucherinnen und Verbraucher nachhaltig zu entlasten. “Ansonsten ist die Bundesregierung aufgerufen, den Beschluss der Verbraucherschutzministerkonferenz umzusetzen und die Dispo- sowie Überziehungszinsen per Gesetz zu begrenzen“, kündigte die Senatorin an.

Hintergrund: Der Leitzins der Europäischen Zentralbank sank seit Oktober 2008 von 4,25 auf derzeit etwa 0,25 Prozent. Hingegen blieben die Dispo- bzw. Überziehungszinsen – auch im norddeutschen Raum – bei teilweise über 10 Prozent nahezu unverändert hoch. Nachdem sich die Verbraucherschutzministerkonferenz in den Vorjahren bereits zweimal mit diesen Belastungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher befasst hatte, haben die Ministerinnen und Minister bzw. Senatorinnen und Senatoren im Mai 2014 die Bundesregierung aufgefordert, „eine gesetzliche Deckelung der Zinsen für Dispositions- und Überziehungskredite auf Basis eines marktabhängig schwankenden Referenzzinses festzulegen, sofern die Banken nicht innerhalb der nächsten sechs Monate eine flächendeckende Korrektur der Zinssätze für Dispokredite und für geduldete Überziehungen vornehmen“.

Symbolisch: Der kreative Protest gegen das Gefahrengebiet vor der Davidwache.

Hamburg / Altona. Der Senat hatte bereits am 13. August festgestellt, dass die Volksinitiative „Für ein freies Hamburg – Gefahrengebiete abschaffen!“ nicht zustande gekommen ist. Die Initiative hatte zum Ziel, die Ausweisung von Gefahrengebieten gesetzlich auszuschließen. Am 16. Juli 2014 hatten die Initiatoren nach eigenen Angaben ca. 10.400 Unterstützungsunterschriften eingereicht. Die genaue Zählung der Innenbehörde hat nun ergeben, dass tatsächlich nur 9.665 Unterstützungsunterschriften eingereicht worden sind. Damit wurde das Unterstützungsquorum von mindestens 10.000 zur Bürgerschaft Wahlberechtigten nicht erreicht. Die Volksinitiative sei damit nicht zustande gekommen.

Nord / Hamburg. Die Fraktion der GRÜNEN in der Bürgerschaft befürchtet nach den Funden in Brunsbüttel (wir berichteten) jetzt auch marode Fässer in Krümmel und kritisierten Vattenfall: „Angesichts zahlloser Pannen und Zwischenfälle steht die Kompetenz und Zuverlässigkeit von Vattenfall als Betreiber von Atomanlagen schon lange in Frage”., so der GRÜNEN-Fraktionsvorsitzende Jens Kerstan (MdHB). “as jetzt über die Fahrlässigkeit des Konzerns im Umgang mit dem eigenen Atommüll bekannt werde, “ist schon beinahe kriminell”, so der Bürgerschaftsabgegeordnete. Im Keller unter dem AKW Brunsbüttel herrschten “katastrophale Zustände”. Was die Sache noch schlimmer mache: “Nach eigener Aussage wussten die Verantwortlichen, dass die verwendeten Atommüll-Fässer für eine langfristige Lagerung ungeeignet sind. Trotzdem hat Vattenfall erst unter dem Druck der Kieler Atomaufsicht im eigenen Müllkeller nachgeschaut”, weiß Kerstan zu berichten.

Die GRÜNEN vermuten jetzt entsprechende Zustände auch im baugleichen Keller des stillgelegten AKW Krümmel an der Hamburger Stadtgrenze. Die Pannenstatistik von Krümmel sei ellenlang. Es gäbe keinen Anlass anzunehmen, dass die Verhältnisse dort besser seien als in Brunsbüttel. “Der Hamburger Senat muss sich und der Öffentlichkeit jetzt umgehend Klarheit darüber verschaffen, in welchem Zustand sich der Vattenfall-Atommüll in Krümmel befindet”, so die Forderung.

Hamburg / Altona / Ottensen. Am Dienstag, den 26.08.2014, um 18:30 Uhr ist es in der AJK soweit: Altona 93 empfängt den Zweitligisten FC St. Pauli zu einem Freundschaftsspiel auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn an der Griegstraße. “Für die Gäste eine willkommene Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen zu testen”, so der AFC. Die Equipe freue sich natürlich ganz besonders auf dieses nachbarschaftliche Traditionsderby und werde nichts unversucht lassen, der Elf vom Millerntor so lange wie möglich Paroli zu bieten.

Der Kartenvorverkauf für diese Begegnung hat bereits am Mittwoch, den 13.08.2014, in Geschäftsstelle begonnen. Vorverkauf auch im Kartencenter FC St. Pauli, Tabakshop Gül, Mercado und Tabakshop “Blauer Dunst”, Ottenser Hauptstr. 61 | Die Kartenpreise: Sitzplatz 12 € (ermäßigt 10 €) | Stehplatz 8 € (ermäßigt 6 €)